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Christoph Oppermann / Medienblog

Schlagwort: Leser

Lektüre-Links: Plädoyers für einen lesenswerten Lokalteil

Journalismus

Thesen zum Journalismus hatten wir schon länger nicht mehr. Bei Kress sind jüngst Joachim Widmann und Ralf Heimann aufeinandergeprallt. Unterhaltsam dabei: Beide treten mit Energie und viel Kenntnis für lesenswerten Lokaljournalismus ein und widersprechen einander bedeutend weniger, als man vermuten könnte. Beide Beiträge taugen als Ermahnung an erfahrene Lokaljournalisten, über die Tagesroutine die eigentliche Aufgabe nicht zu vergessen. Für Berufseinsteiger sollten die Texte von Widmann und Heimann Pflichtlektüre sein.

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Rickmann: Warum Journalisten auf junge Leute zugehen müssen

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Warten wir darauf, dass Bleisatz Retrotrend wird? (Photo © Oppermann)

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Wenn der Hund nicht zum Knochen kommt …

Journalism.co.uk: Oxford Mail verbreitet Nachrichtenlinks per WhatsApp

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Meedia: Fragwürdige Media Analyse

Meedia

Lässt sich die Media Analyse zur Ermittlung der Leserzahlen von Zeitschriften noch ernst nehmen? Auch die neueste Ausgabe der ma wird wieder für heftige Diskussionen sorgen. So haben sich die Leserzahlen der meisten Magazine – trotz bekannter rückläufiger Auflagen – mal wieder erhöht. Einige Beispiele zeigen, wie offensichtlich antiquiert das ma-Modell mit Umfragen inzwischen ist. MEEDIA nennt Beispiele und zeigt die Rankings der neuesten ma Pressemedien 2014 I.

Den ganzen Media-Beitrag dazu gibt’s hier.

Digitalpresse? Die Kluft zwischen Angebot und technischen Möglichkeiten

„Alle reden über die Zukunft der digitalen Presse? Doch von welcher digitalen Presse reden sie eigentlich? Sie existiert fast nicht.“

Einstieg in einen sehr interessanten und lesenswerten Beitrag aus „Notizbuch eines Journalisten“. Im Kern geht es um den Unterschied zwischen digitalisierter und digitaler Presse.

Hier geht’s zum Beitrag.
http://jan.twoday.net/stories/465678759

Media-Analyse: Verluste für überregionale Blätter, Lichtblicke bei Regionalzeitungen

Die gedruckten Ausgaben der Zeitungen in Deutschland haben in den vergangenen zwölf Monaten 1,3 Millionen Leser verloren. Der Media-Analyse (MA) vom Juli 2012 zufolge informierten sich damals 46,8 Millionen Menschen in Deutschland täglich mittels einer gedruckten Zeitung, die MA-Auflage vom Juli 2013 weist nur noch 45,5 Millionen Leser aus.

Dramatische Zahlen, aber der zweite Blick lohnt. Große Verlierer in dieser Analyse sind beispielsweise vor allem die überregionalen Ausgaben, Lichtblicke gibt es bei Regionalzeitungen. Hervorragende Ergebnisse haben vor allem die Braunschweiger Zeitung und die HNA.

Für diese Tendenz gibt es scheinbar eine Erklärung, die in einem Beitrag der Schaumburger Nachrichten (SN) veröffentlicht ist. Dort heißt es: Nach Ansicht des Zeitungsforschers Horst Röper lässt sich der Zuwachs bei den Regionalzeitungen auch durch einen Mangel des Internets erklären. „In diesen Zeitungen erfahren die Leser, was der Bürgermeister ihrer Kommune tut und warum die Straße vor dem Haus gesperrt wird“, sagte der Dortmunder auf Anfrage. „Solche Informationen erhalten viele nur noch über die Ausgaben der Regionalzeitungen, bundes- und weltpolitische News dagegen kriegen sie über das Internet.“ Diese Lücke müssten Regionalzeitungen noch stärker nutzen, um sich zu platzieren.

Links:
SN: Gedruckte Zeitungen verlieren Leser
Meedia: Lichtblicke bei den Regionalzeitungen

Als PDF die Beiträge von
SN: SN Gedruckte Zeitungen verlieren Leser
und
Meedia: Meedia- Lichtblicke bei den Regionalzeitungen

Mehr zum Thema: hier

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