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Christoph Oppermann / Medienblog

Schlagwort: Blog (Seite 1 von 2)

Lektüre: Video-Apps, Instagram und der hyperlokale Ansatz der Eimsbütteler Nachrichten

Social Media

 

Was bedeutet die Entwicklung der Facebook-News-App? Was kann Instagram? Welche neue Video-Editoren taugen?  Und was macht die „Eimsbütteler Nachrichten“ so besonders? Dazu ein paar Lektüre-Links:

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WhatsApp: Blogposts aufs Smartphone

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Blogposts direkt aufs Telefon? Kein Problem.

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Ralf Heimanns Stilblütensammlung: die schönsten Fehlgriffe im Lokalen als Blog

Wirschickenwen

Er hat’s schon wieder getan. Nach der Veröffentlichung des herrlichen Buches „Die tote Kuh kommt morgen rein“ hat Ralf Heimann sich erneut den Alltag des Lokaljournalismus vorgenommen. Die schönste Missgeschicke, Fehlgriffe und Stilblüten veröffentlicht der Kollege aus dem Münsterland jetzt auf einem eigenen Tumblr-Blog: wir-schicken-wen.tumblr.com.

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Lesenswert: Julian Hecks Netzmarken

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Dass Journalisten mehr Wert auf Selbstvermarktung legen sollen, selbst zu Marken werden sollen – vor allem im Netz – ist keine ganz neue und überraschende Forderung mehr. Julian Heck hat sich damit in mehreren Beiträgen befasst, die allesamt lesenswert sind.

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Blogumzug erledigt

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Ein wenig ruhiger ist’s in den vergangenen Tagen in meinem Blog gewesen. Das hatte auch technische Gründe. Das Medienblog ist umgezogen und jetzt unter der Adresse www.oppermann.co.uk zu erreichen. Dorthin gelangt auch, wer die bisherige URL www.oppermann.co im Browser eintippt.

Wer auf einen alten Link stößt, erreicht damit auch die in Aussicht gestellten Beiträge, die weiterhin in der alten Datenbank vorhanden bleiben, allerdings auch allesamt zur neuen Domain übertragen worden sind. In einem ordentlichen Haushalt geht halt nix verloren.

Der Umzug bedingt auch, dass die unter Euch, die bislang dieses Blog via Newsletter verfolgen, erneut eine E-Mail mit dem Hinweis bekommen, sich anzumelden. Die Alternative dazu wäre, Blogposts und -kommentare einfach direkt zu abonnieren.

Wenn Fragen, dann fragen.

Getty Images jetzt mit Gratisangebot

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Starting now, that’s going to change. Getty Images is dropping the watermark for the bulk of its collection, in exchange for an open-embed program that will let users drop in any image they want, as long as the service gets to append a footer at the bottom of the picture with a credit and link to the licensing page. For a small-scale WordPress blog with no photo budget, this looks an awful lot like free stock imagery. (The Verge)

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Lesetipps zum Bloggen

Blog

Für freie Journalisten ist die eigene Website aus meiner Sicht Pflicht, denn sie können damit sich und ihr Können unter Beweis stellen. Die Online-Präsenz ist ideal, um auf die eigenen Veröffentlichung in anderen Medien hinzuweisen und um Texte zu publizieren, für die man keinen Abnehmer gefunden hat. Letztere lassen sich auch wunderbar als Gastautorbeiträge auf anderen Seiten veröffentlichen, um dort auf sich aufmerksam zu machen. Der eigene Blog wird so zur permanent abrufbaren Referenz-Mappe. (Sebastian Brinkmann in der „Serie Bloggen“)

Dass Blogs nichts mehr nur für Freaks ist, hat sich herumgesprochen. Bei Journalisten gehören sie fast schon zum guten Ton. Es gibt inzwischen eine unglaublich Bandbreite zwischen kleinen Medienblogs, die bedeutend mehr Aufmerksamkeit des Betreibers vertrügen wie beispielsweise diese Beitragssammlung unter www.oppermann.co, und solchen, die „durch die Decke gehen“ wie Karsten Lohmeyers LousyPennies.de. Dazu hier ein paar Beiträge als Lesetipps für Einsteiger. Nichts, worauf man zur Not nicht auch selbst kommen könnte, aber auf jeden Fall lesens- und bedenkenswert.

Eine gute inhaltliche Grundlage für Einsteiger bietet ein Beitrag auf Women in Journalism mit dem Titel „Top Tips from WIJ’s ,TO BLOG OR NOT TO BLOG‘„. Darin beschrieben gibt es grundsätzliche Anleitungen wie die Fragen nach dem Publikum und der Haltung im Netz. Eine feine Übersicht über wesentliche Fragen der Einrichtung bietet Sebastian Brinkmann in seiner „Serie Bloggen„. Dritter Teil der Leseempfehlungen sind einige Stücke von Karsten Lohmeyer, beispielsweise über das Erlösmodell des Jessica-Weiß-Blogs Journelles. Weitere Texte finden sich unten im Storify.

Hat jemand weitere Empfehlungen, die unbedingt im Storify aufgeführt werden sollen? Einfach per Twitter (@tooppermann) schicken.

 

Die Legitimation von Blogs und anderen Massenmedien

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Eine interessante und unterhaltsame Debatte hat Karsten Lohmeyer mit zwei Posts wiederbelebt:

Eine andere Legitimation als die Zahl der Menschen, die ihnen folgen, haben Blogger wir Jessica Weiß nicht. Wer viele Klicks bekommt, kann bestehen und bekommt die besten und teuersten Werbeaufträge. Und die anderen eben nicht.

An dieser Aussage kann man sich aber auch wirklich festbeissen. Die Tageszeitung mit der größten Auflage, dem größten Verbreitungsgebiet, der größten Akzeptanz, den geringsten Streuverlusten und, und, und bekommt die lukrativsten 1/1-Werbeseiten oder Beilagen – die anderen eben nicht, oder eben nur in geringerem Maße. Das ist nicht neu, und warum sollte bei Bloggern anrüchig sein, was für Verleger ehrenwertes Geschäftsmodell ist? Ist Publizieren wirklich eine Frage der Legitimation?

Die Diskussion, die Elisabeth Dostert in dem SZ-Beitrag „Ich blogge“ führt, ist eigentlich eine Phantomdebatte. Wer definiert Legitimation? Redakteure bei Tages- oder Wochenzeitungen, in Nachrichtenmagazinen? Das wünschen diese sich vielleicht, wäre aber gespenstisch. Ohne wirtschaftlichen Grundlage und finanziellen Erfolg ist die Frage nach Legitimation eine reine Theorie zu wie auch immer gearteten „höheren Aufträgen“. Wenn es solche gäbe, sollten wir uns dringend mal darüber auseinandersetzen. Ist die Kasse leer, läuft keine Rotation weiter, und wenn kein Werbekunde für einen Modeblog mehr zahlt, gerät die öffentliche Stellungnahme zum Hobby. Auch dagegen wäre nichts zu sagen. Das Netz ist voll von bereichernden Blogs und Posts, die mit Sicherheit niemals auch nur einen Cent in die Kasse spülen und dennoch lesenswert sind.

An Jessica Weiß‘ Blog stört mich lediglich, dass Klicks und Umsatz nicht bei uns auflaufen.

 

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