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Christoph Oppermann / Medienblog

Monat: Oktober 2013 (Seite 1 von 3)

SN: „Mein Weg“ startet Webinar

Mit „Mein Weg“ haben die Schaumburger Nachrichten – allen voran der Verlagsleiter Arne Frank – ein Projekt zum Thema „Ausbildung in Schaumburg“ auf die Beine gestellt. Sehr ambitioniert. Donnerstag, 31.10., startet das erste Mein-Weg-Webinar.
Mehr zum Projekt gibt es hier.

Und hier noch eine Variante, als Zeitung für sich zu werben.

Man muss sich und sein Geschäft auch nicht immer so verbissen sehen.

Meedia: Paid-Content-Zahlungsbereitschaft steigt

Meedia

Mut machende Erkenntnis aus der neuesten Ausgabe der Allensbacher Computer- und Techhnik-Analyse (ACTA): Immer größere Teile der Bevölkerung sind bereit, für Internet-Angebote zu zahlen, wenn sie nicht mehr kostenlos wären. Allerdings: Für journalistische Angebote wollen weiter nur 6% zahlen. Spannend: Tablet-Nutzer sind deutlich gewillter, zu zahlen, offenbar zeigen hier kostenpflichtige Apps ihre Wirkung. Ebenfalls in der MEEDIA-Analyse zur ACTA: die Rankings der populärsten Websites, Apps & Co. …

Die Erkenntnisse sind nicht neu, aber immerhin stellt sich das Szenario weniger schwarz dar als noch in der heißesten Phase der #tag2020-Debatte. Und wenn die Bereitschaft der Kunden, für journalistische Inhalte zu zahlen, nicht signifikant steigt, werden wir wohl an den Angeboten etwas ändern müssen – oder uns neue Kunden suchen. Getippte Tagesschau-Berichte bringen nicht weiter.

Bei genauer Betrachtung zeigt  dieser Meedia-Beitrag einen Weg auf. Keinen Königsweg vielleicht, aber einen gangbaren, und es wäre fatal, darauf zu warten, dass noch einmal jemand ein solch komfortables und erfolgreiches Vertriebsmodell entwickelt, wie wir es als Print-Abo kennen. Das wird es schon deshalb nicht geben können, weil es in der digitalen Welt einfach sehr viel fast maßgeschneiderte Lösungen für Nachrichtennutzer gibt, als das im Rollenoffset jemals möglich gewesen wäre.

Cheer up!

Karsten Lohmeyers „7 Tibeter“: Lesen, wirken lassen, befolgen!

Bildschirmfoto 2013-10-28 um 18.09.50

 

Recht hat der Kollege, und selten gab es diese im Prinzip simplen Weisheiten so schön klar dargeboten wie in diesem Beitrag von Karsten Lohmeyer.

Lesen, wirken lassen, befolgen!

Mehr zum Thema gibt es hier, hier, hier und hier.

Medienkompetenz: Zeit für etwas Neues

 

…Lehrer werden nicht darum herumkommen, sich mit dem Social Web auseinanderzusetzen. Zum einen, weil viele Eltern die Relevanz des Themas noch nicht erkannt haben oder nicht in der Lage sind, die nötige Medienerziehung zu leisten. Zum anderen, weil Lehrende die Lebenswelt ihrer Schüler kennen müssen, wenn sie von ihnen akzeptiert werden wollen. Die Lebenswelt heutiger Jugendlicher ist maßgeblich von sozialen Medien geprägt. …“ (SN-Online)

 

…Kommerzielle Absichten gehören zur Lebenswirklichkeit, und statt ein Verbot auszusprechen und damit den realitätsfernen Schonraum Schule auszubauen, wäre die Einführung des Faches Medienkunde der Ansatz, eventuellen Problemen zu begegnen, die das Aufeinandertreffen von Lehrern und Schülern in sozialen Netzwerken hervorrufen kann. … (den ganzen Text gibt es hier im Blog)

 

MEDIENKUNDE gibt’s immer noch nicht als Unterrichtsfach, ebenso wenig Medienkompetenz in Schulen. Meistens jedenfalls ist das so. Auf Initiative einer Schaumburger Schule starten die SN deshalb nun ein Schulprojekt zum Thema Medienkompetenz. Der Zusammenhang mit der Facebook-Entscheidung im Bundesland Rheinland-Pfalz ist zufällig, aber willkommen. Ein schöner Aufhänger für ein interessantes Projekt, bei dem Schüler, Lehrer und Journalisten gleichermaßen lernen können.

Derzeit laufen die ersten Vorbereitungen zum Schul-Medien-Projekt, das Anfang Januar in die heiße Phase gehen soll. Hinweise auf Blogs und einen Hashtag, unter dem Interessierte das Vorhaben verfolgen können, gibt’s hier in Kürze.

„Top-Meldung ohne Plausibilitätstest“

Bildschirmfoto 2013-10-24 um 21.12.39

 

230 Jahre später schaffte es die Geschichte von der blonden kleinen Maria in einer griechischen Roma-Siedlung zur elektrisierenden Top-Meldung – ganz ohne Plausibilitätstest. (taz)

Nach den Plagiatsvorwürfen gegen Frank Steinmeier gibt es hier eine weitere Geschichte, bei der die meisten Redaktionen – zumindest bislang – keine gute Figur gemacht haben.

Freund hört mit

Doch, Herr Kauder. Kann er. Und mutmaßlich wird er es auch.

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